TYPO3 Camp Mallorca 2014

Author: Olivier Dobberkau

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Auch in diesem Jahr und für mich zu dritten mal bereits ging es in der vergangenden Monat nach Mallorca zum TYPO3 Camp.

Dieses Jahr begleitet mich mein lieber Kollege Christian Bieber, der sich als ausgewiesener Spanien-Kenner während der Reise entpuppen wird.

Ich gönne mir den Luxus bereits am Donnerstag nach Palma zu fliegen und werde durch das herrliche Wetter bei der Ankunft belohnt. Beim Abflug in Frankfurt am Main rieselte der Regen während wir auf der Außenposition die Fluggasttreppe steigen.

So ein Flug ist ja immer wieder spannend, so dass ich mich zu ein paar Tweets hinreißen lasse, die wohlwollend von den in Deutschland gebliebenen beantwortet und gefaved werden.

Abends, nach einer kleinen Tour durch den Passeo Born, treffen wir auf der Calle Fabrica uns mit Christian zum Abendessen. Wir sitzen draussen und essen im Restaurant Horneo 23. Satt und einen schöne Flasche Wein später tretten wir den Heimweg zu unserem Hotel an.

Am Freitag beschließen wir die Fahrt mit der Bahn nach Soller anzugehen. Diese hatte meine Kollege Ingo Renner bei einem anderen Barcamp gemacht und hatte davon geschwärmt, so dass ich mir ein eigenes Bild hiervon machen will.

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Die Fahrt nach Soller dauert circa ein Stunde und erstmals dort angekommen, geht es nahtlos mit der antiken Straßenbahn zum Port Soller. Auf Palma kommt es sehr häufig vor, dass Orte in Haupt- und Hafenort geteilt sind.

Am Hafen angekommen, fällt zunächst der wunderbare Sandstrand und die Bucht ins Auge, sowie die Kulisse an der Promenade. Das hektische Treiben, welches durch die Ankunft der Straßenbahnfahrgäste ausgelöst wird, verebbt binnen weniger Minuten. Im Hafen wartet schon eine Fähre auf Ihre nächsten Fahrt.

Wir kehren in ein kleines Restaurant ein und erfreuen uns der Tapas, die auf der Karte stehen. Es folgt ein kleiner Spaziergang, in der Sonne sitzen und dann geht es schon wieder durch die Orangen und Obstplantagen zurück zum Bahnhof von Soller.

Auf dem Heimweg genieße ich die Abkühlung, die sich während der fast zehn Minuten langen Tunnelfahrt ergibt. Der Zug ist voll und die Betreiber dieser touristischen Bahn sind flexibel und setzen spontan einen zweiten Zug ein.

Abends geht es dann zur Warm-up Party ins Boathouse am Hafen von Mallorca. Das Bier und die Sangria strömmt durch die Kehlen der TYPO3 Enthusiasten. Christian ist schon da und wird als Mallorca Newbie herzlich von den anderen Campbesuchern aufgenommen. Überall bekannte Gesichter, sowie viele neue, vom Flair der Veranstaltung angelockte Camp Neulinge.

In den Gesprächen wird schnell auf die neuesten Entwicklungen um das Thema TYPO3 CMS und Neos eingeschwenkt. Dazu die eine oder andere leckere Kleinigkeit zum Essen. Die Location ist super. Gut gemacht TYPO3 Camp Organisatoren!

Kaum habe ich auf die Uhr geschaut, schon ist es kurz vor zwei Uhr Nacht und ich beschließe den Weg ins Hotel. Einige Hardcore TYPO3 Camp Besucher beschließen noch den Weg zum Arenal, um dort die “Die Atzen” live zu erleben.

Mein Blick Samstagsmorgen auf die Timeline von Twitter berichtet von einer durchaus gelungenen Nacht.

Ich bin rechtzeitig zu Registrierung im Hotel Majorica (besser im angeschlossenen Kongresszentrum) und hole mir meine Goodiebag ab. Diese Bag ist in TYPO3 Orange gehalten und bietet neben T-Shirt und Lanyard auch ein Wasselball und ein Pin. Auch hier Lob an die Organisatoren.

Um 10 Uhr morgens beginnt die Sessionplanung und schon geistern die Ballermannlieder im meiner Timeline: “Ich hab’ die Session schön”, “Hacker, dicht durch die Nacht” und “Build, das war sein letztes Wort”.

Mit Christian wollen wir über Hosted-Solr, Deployment und Standartisierung von TYPO3 Projekten, 40 Gründe TYPO3 CMS upzudaten und über das ForgetIT Projekt sprechen.

Der Sessionplan füllt sich und für jeden ist etwas dabei!

Unsere Sessions am Samstag:

  • 40 Reasons to migrate to TYPO3 CMS 6.2
  • Deployment and Standard with TYPO3 CMS (dkdeploy via capistrano)
  • ForgetIT: What, Why and How

(Folien werden wir auf Slideshare später verlinken)

Besonders zu loben ist das Essen, welches reichhaltig und frisch im Hotel zu bekommen war. Meine persönliche Erfahrung bei Camps ist, dass gutes Essen zum Erfolg einer Veranstaltung beiträgt. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen und zeigt wer wirklich guter Gastgeber ist oder nicht.

Am Samstagabend gibt es ein weiteres Event für die Barcamp Besucher.

Sonntag geht das Camp mit der Sessionplanung weiter.

Unsere Session am Sonntag

  • Solr showcases and Hosted Solr

Da ich meine Badehose vergessen habe, kann ich nach dem Mittagessen nicht an der beliebten und eingeplanten Poolsession teilnehmen.

Ich sitze ein Auge auf dem Liveticker der Bundesliga und bespreche mit Gina eine Idee zur weiteren Entwicklung von TYPO3 Neos in 2014. Das Gespräch lässt die Zeit verrinnen, so dass ich nicht mitbekomme, dass meine Fußballmannschaft Eintracht Frankfurt gegen Augsburg verliert, aber was tut man nicht für seine andere große Leidenschaft TYPO3.

Ich komme gerade rechtzeitig zur Closing Session und freue mich über die Würdigung der Sponsoren mittels einer kleinen Sponsor Canvas.

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Zum Schluss der Veranstaltung unterhalte ich mich mit den einen oder anderen TYPO3 Freund.

Ich nehme mir ein Taxi zurück in die Stadt und reserviere einen schönen Tisch an einem Beach-Restaurant.

Montags verbringe ich den Tag auf der Terrasse des Hotels und arbeite an E-Mails, die seit Donnerstag auf mich warten. Abends geht es zurück nach Frankfurt, wo uns zum Glück schönes Wetter erwartet.

Fazit

Wieder mal eine sehr gelungene Veranstaltung! Vielen Dank den Sponsoren und Organisatoren. Vor allem aber auf den anderen Teilnehmen, die durch ihre Leidenschaft solche Camps unvergessen machen. Ich bin im kommenden Jahr wieder dabei.

Weitere Impressionen

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